Wir erhalten Zähne.

Posts from the ‘Allgemein’ category

Au revoir Paris ! – Zurück von der ESE- Zwei-Jahres-Tagung (I) Wissenswert

Zurück von der ESE- Zwei-Jahres-Tagung.
Die, nur einen Schattenwurf entfernt vom Mitterrandschen Triumphbogen – dem Grande Arche – im Viertel La Defense gelegen streng genommen gar nicht in Paris, sondern vor den Toren der französischen Hauptstadt stattfand.

Das aber nur als Fun Fact am Rande, denn natürlich zählt wie immer nur die Frage, was gab es Neues ?

Für mich zu allererst – ENDLICH – ist es offiziell. Am Stand von Dentsply Sirona wurde ein neues reziprokes Instrument vorgestellt. Und nein , keines der mehr oder weniger unverhohlen plagiatisch abgekupferten reziproken Clones der Konkurrenz, sondern ein wirklich neues Instrument. Wurde auch Zeit, immerhin sind es im nächsten Januar 15 Jahre, seit das Original Reciproc-System auf den Markt kam. Da das Instrument nun erstmalig der dentalen Öffentlichkeit vorgestellt wurde, darf ich jetzt auch darüber berichten, auch wenn auf der Homepage von Dentsply Sirona/VDW noch nix zu finden ist.

Für mich gibt es 3 Neuerungen, die das Instrument IMHO interessant machen.
Zunächst, am Augenfälligsten, das System besteht nicht mehr aus 3 , sondern aus 4 Instrumenten. Auch hier – Endlich!

Im Rahmen der Produktentwicklung des Original Reciproc – Systems hatte ich mich damals energisch gegen das 3 Instrumenten-System 25 40 50 ausgesprochen, weil ich die Diskrepanz zwischen dem 25er und dem 40er Instrument zu gross fand . Aber zum damaligen Zeitpunkt war von Marketing – Seite sowohl bei VDW wie auch bei Maillefer die DREI als ein unverzichtbares Feature unwiderruflich gesetzt. Mit der Diskrepanz 25 40 bin ich bis heute auf Kriegsfuss. Daher in meinem Arbeiten zunächst die Kombination Reciproc -MTwo 25 35 und später Reciproc Wave One Gold, denn Maillefer hat mit seinem wunderbaren Wave One Gold-System 20 25 35 45 genau die richtige Abstufung gefunden.

Und genau diese Differenzierung 20 25 35 45 findet sich nun auch im neuen Reciproc-System wieder. Allerdings in schlanker Form, mit deutlich geringerem Taper und reduziertem koronalem Durchmesser. Den ich, zweiter Punkt, gut finde. Auch wenn sich das System damit nur für die kalten WF- Verfahren qualifiziert, was heutzutage Single Cone in Kombination mit biokeramischem Sealer bedeutet. Beides nicht „my cup of tea“, aber dennoch habe ich die neuen Instrumente gerne eingesetzt, vor allem ein ganz bestimmtes. Das kleinste, gelbe – ein 20.035.

Was ich daran so gut finde?
Das ich – Punkt Nr. 3 – mit diesem Instrument auch sehr enge Kanäle maschinell erschliessen kann. Ohne wie bei den sogenannten „Gleitpfad-Instrumenten“ das Risiko eines Instrumentenbruch befürchten zu müssen. Im Gegenteil- ich kann das 20er Instrument, wie ich es vom Original 25er Reciproc der ersten Generation gewohnt bin, mit deutliche apikal gerichtetem Druck einsetzen. Und es ist ist ein Stück weit beeindruckend, zu sehen, wie dieses Instrument auch in wirklich engen Kanälen seinen Weg nach apikal findet.

p.s.: Fotos würde ich gerne zeigen – und den Namen benennen.
Aber wegen eines NDA ist es mir erst möglich, wenn diese Info von Dentsply – Sirona offiziell und für jeden zugänglich freigegeben wird.

Geschützt: ÜB Dr. Thomas Trunk

18.11.2022 Patientin DW, geb. am 12.04.1968, Zahn 46,26, WF Revision, WF-Kontrolle im Recall

25.03.2021  Patientin DW, geb. am 12.04.1968, Zahn 46,26, WF Revision, WF-Kontrolle minimal 20 Monate post WF

WD26-X-20210325-110343-XCYQLFVFPOAO-4
WD46-X-20210325-110523-X0JQAQG2V7C-3

02.03.2020  Patientin DW, geb. am 12.04.1968, Zahn 46, WF Revision, WF-Kontrolle 7 Monate post WF

WD46-X-20200302-161044-XNIJ4GRTSYP8-4
WD46-X-20190815-124649-XXY2JGYPZUC-4
WD46-X-20190605-125625-XICA+JGWEKJ7-4

15.08.2019 Patientin DW, geb. am 12.04.1968, Zahn 46, WF Revision

WD46-X-20190605-125625-XICA+JGWEKJ7-4
WD46-X-20190815-124649-XXY2JGYPZUC-4

Geschützt: ÜB Dr. A. Wiemers

21.04.2023 Patient TG, geb. am 30.03.1974, Zahn 27, WF- Kontrolle 19 Monate post WF

21.09.2021 Patient TG, geb. am 30.03.1974, Zahn 27, WF- Kontrolle

29.04.2019 Patientin LB, geb. am 07.05.2003, Zahn 12, WF-Kontrolle 32 Monate post WF

BL-X-20160407-180743-XAEK4FBDR3ZB-4
BL-X-20160914-150158-XLHX1WAWOKO-4
BL-X-20160915-155453-XVYCBA+Q6+GI-4
BL-X-20170412-155630-XT1VMOBEIZTK-4
BL-X-20180425-143229-X+VFX2AKQNS-4
BL-X-20190429-164545-X1+APUFHW31Y-4

Konsequente Zahnerhaltung

Konsequente Ausrichtung der Praxis auf dauerhafte Zahnerhaltung
Es gibt nichts besseres als eigene gesunde Zähne.

Aus diesem Grunde ist es seit nunmehr mehr als 20 Jahren mein Anliegen, ganz gleich in welchem Zustand die vorhandenen Zähne sich zu Beginn der Behandlung darstellen, alle im jeweiligen Fall zur Verfügung stehenden Maßnahmen einzusetzen, um die vorhandenen Zähne so lange wie möglich und in voller Funktion im Mund zu erhalten.

Auf den Punkt gebracht bedeutet dies ein Behandlungskonzept, welches umfassende Prophylaxe, minimalinvasive (also möglichst substanzschonende) Zahnmedizin und ein hohes Niveau der durchzuführenden Massnahmen in Qualität und Materialauswahl beinhaltet.

Plakativ beschrieben bedeutet dies:

Wir ziehen vor –

Den gesunden Zahn der Füllung.
Die kleine Füllung einer mittleren oder großen Füllung.
Langfristig haltbare Füllungen kurzfristig haltbaren Füllungen.
Die Füllung der Teilkrone.
Die Teilkrone der Krone.
Den vorhandenen Zahn dem gezogenen Zahn.
Das Implantat der Brücke.
Die festsitzende Zahnersatzversorgung (Brücke) der herausnehmbaren Versorgung (Prothese).
Die Teilprothese der Vollprothese.

Erst wenn alle Möglichkeiten innerhalb einer Behandlungsstufe ausgeschöpft sind, sollte man in Erwägung ziehen, den Zahn in die nächsttiefere Behandlungsstufe einzuordnen.

Es ist heute sehr viel möglich in der Zahnmedizin.
Nie hatten Sie als Patient bessere Möglichkeiten, ihre Zähne ein Leben lang zu erhalten als dies heute der Fall ist.

Praxis

ZIDH-1-21

 

Praxis

Unsere Zahnarztpraxis ist im Gebäudekomplex „Dienheimer Hof“ untergebracht.

Dieser besteht aus einem Gebäude aus der Gründerzeit, sowie einem Renaissancegebäude. Eine in Stein gehauene Inschrift zeugt, das das Haus 1562 errichtet wurde. Also nur wenige Jahrzehnte nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus und  zu einer Zeit, in  der der Ulmer Apotheker und Zahnarzt Johannes Stöcker die  erste Rezeptur eines Zahnamalgams „at dolorem dentium“  niederschrieb.

Es ist das älteste bewohnte Anwesen der Stadt und wurde 1993 – 1994 von Grund auf renoviert. Unsere Praxis ist im zur Mannheimer Strasse zugewandten Teil des Gebäudekomplexes untergebracht. Wie der Zufall so spielt, war ich (Dr. Herrmann) als Kind des öfteren in diesem Haus zu Gast, weil die Schwestern meines Großvaters dort wohnten.

Die Praxis wurde von uns im Mai 1994 bezogen. Die Planung wurde durchgeführt vom Architekturbüro Landau & Kindelbacher, München. Sie war eine der ersten Arbeiten dieses Architektenteams und wurde 1997 mit dem nur alle 3 Jahre zu vergebenden „Deutschen Preis für Innenarchitektur“ ausgezeichnet, der höchsten nationalen Auszeichnung, die es in diesem Bereich gibt. Heute sind  Landau & Kindelbacher weltweit tätig und zählen zu den renommiertesten Architekturbüros Deutschlands.

Unsere Praxis wurde in einer Reihe von Veröffentlichungen bedacht (AIT, Bauwerk) sowie im Buch „Arztpraxen“ ausführlich beschrieben und kann als Vorbild gesehen werden für eine ganze Reihe von Zahnarztpraxen, die in den letzten 15 Jahren entstanden sind.

Ziel  der Praxisgestaltung war es, eine modern-zeitlose geradlinige  Atmosphäre zu schaffen,  die mit dem negativ besetzten Zahnarztpraxiseindrücken nichts gemeinsam haben sollte.

Dies trifft heute, 19 Jahre nach der Errichtung, immer noch zu.

Wurzelkanalbehandlung

ZIDH IMG_1159_DPI72_(1 von 1)20111008-3

 

Es gibt in der Zahnheilkunde wohl keine Behandlung, die mehr von Schauergeschichten umgeben ist als die Wurzelkanalbehandlung. Auch heute noch gibt es nicht wenige Patienten, die auf Grund eigener oder fremder unangenehmer Erfahrungen statt einer Wurzelkanalbehandlung lieber eine Entfernung eines Zahnes in Kauf nehmen.

Mit der nachfolgenden Information möchten wir ein wenig Aufklärung betreiben und Ihnen zeigen, dass eine Wurzelkanalbehandlung heute eine schmerzfreie und  hoch erfolgreiche Möglichkeit sein kann, Zähne mittel- und längerfristig zu erhalten.

Zähne, die früher routinemäßig gezogen  wurden und leider möglicherweise auch heute noch entfernt  werden, weil man diese Möglichkeiten der Zahnerhaltung nicht kennt oder ihnen nicht traut.

Auf dieser Seite finden Sie eine Auflistung dessen, was in der Endodontie (so  der lateinische Fachausdruck  für Wurzelkanalbehandlung) heute möglich ist, und warum es sinnvoll ist, so vorzugehen.

Für den Patienten zur Information, für den Kollegen zur Weiterbildung.

Weiter geht es hier.

Brasilien

Konsequenter Zahnerhalt

Konsequente Ausrichtung der Praxis auf dauerhafte Zahnerhaltung
Es gibt nichts Besseres als eigene gesunde Zähne.
Was dies mit alten Autos, mit Oldtimern zu tun hat ?

Oldtimer sind Autos, die mehr als 30 Jahre alt sind.
Für Oldtimer sind meist schon lange keine Ersatzteile mehr verfügbar.
Bei Oldtimern versucht man, das Vorhandene zu  erhalten, bewahren, behutsam reparieren, gegebenenfalls aufwändig zu restaurieren, wohlwissend, dass das Ergebnis den betriebenen Aufwand wert ist.

Und aus genau diesem Grunde ist es seit nunmehr mehr als 20 Jahren mein Anliegen, ganz gleich in welchem Zustand die vorhandenen Zähne sich zu Beginn der Behandlung darstellen, alle im jeweiligen Fall zur Verfügung stehenden Maßnahmen einzusetzen, um die vorhandenen Zähne so lange wie möglich und in voller Funktion im Mund zu erhalten.

Auf den Punkt gebracht bedeutet dies ein Behandlungskonzept, welches umfassende Prophylaxe, minimalinvasive (also möglichst substanzschonende) Zahnmedizin und ein hohes Niveau der durchzuführenden Massnahmen in Qualität und Materialauswahl beinhaltet.

Plakativ beschrieben bedeutet dies:

Wir ziehen vor –

Den gesunden Zahn der Füllung.
Die kleine Füllung einer mittleren oder großen Füllung.
Langfristig haltbare Füllungen kurzfristig haltbaren Füllungen.
Die Füllung der Teilkrone.
Die Teilkrone der Krone.
Den vorhandenen Zahn dem gezogenen Zahn.
Das Implantat der Brücke.
Die festsitzende Zahnersatzversorgung (Brücke) der herausnehmbaren Versorgung (Prothese).
Die Teilprothese der Vollprothese.

Erst wenn alle Möglichkeiten innerhalb einer Behandlungsstufe ausgeschöpft sind, sollte man in Erwägung ziehen, den Zahn in die nächsttiefere Behandlungsstufe einzuordnen.

Es ist heute sehr viel möglich in der Zahnmedizin.
Nie hatten Sie als Patient bessere Möglichkeiten, ihre Zähne ein Leben lang zu erhalten als dies heute der Fall ist.

Praxis

 

Unsere Zahnarztpraxis ist im Gebäudekomplex „Dienheimer Hof“ untergebracht.

Dieser besteht aus einem Gebäude aus der Gründerzeit, sowie einem Renaissancegebäude. Eine in Stein gehauene Inschrift zeugt, das das Haus 1562 errichtet wurde. Also nur wenige Jahrzehnte nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus und  zu einer Zeit, in  der der Ulmer Apotheker und Zahnarzt Johannes Stöcker die  erste Rezeptur eines Zahnamalgams „at dolorem dentium“  niederschrieb.

Es ist das älteste bewohnte Anwesen der Stadt und wurde 1993 – 1994 von Grund auf renoviert. Unsere Praxis ist im zur Mannheimer Strasse zugewandten Teil des Gebäudekomplexes untergebracht. Wie der Zufall so spielt, war ich (Dr. Herrmann) als Kind des öfteren in diesem Haus zu Gast, weil die Schwestern meines Großvaters dort wohnten.

Die Praxis wurde von uns im Mai 1994 bezogen. Die Planung wurde durchgeführt vom Architekturbüro Landau & Kindelbacher, München. Sie war eine der ersten Arbeiten dieses Architektenteams und wurde 1997 mit dem nur alle 3 Jahre zu vergebenden „Deutschen Preis für Innenarchitektur“ ausgezeichnet, der höchsten nationalen Auszeichnung, die es in diesem Bereich gibt. Heute sind  Landau & Kindelbacher weltweit tätig und zählen zu den renommiertesten Architekturbüros Deutschlands.

Unsere Praxis wurde in einer Reihe von Veröffentlichungen bedacht (AIT, Bauwerk) sowie im Buch „Arztpraxen“ ausführlich beschrieben und kann als Vorbild gesehen werden für eine ganze Reihe von Zahnarztpraxen, die in den letzten 15 Jahren entstanden sind.

Ziel  der Praxisgestaltung war es, eine modern-zeitlose geradlinige  Atmosphäre zu schaffen,  die mit dem negativ besetzten Zahnarztpraxiseindrücken nichts gemeinsam haben sollte.

Dies trifft heute, 19 Jahre nach der Errichtung, immer noch zu.

In der Praxis als integraler Bestandteil der medizinischen Ausstattung finden sie modernstes zahnärztliches Equipment. Stellvertretend seinen die Zeiss- Operationsmikroskope und der digitale 3D- Röntgen- Volumentomograph von Morita genannt. Im Gegensatz zur antiken Hülle befindet sich die Praxis auf der Höhe der Zeit.

Eine perfekte Synthese aus Alt und Neu.

Team

ZIDH-1-79

 

Zahnmedizin ist Teamwork

In Frankreich sollen, Statistiken zufolge 70 -80 % der Zahnärzte alleine, also ohne zahnärztliche Assistenz arbeiten.

Eine solche Arbeitsweise ist für mich nicht erstrebenswert.

Erst in der optimalen Zusammenarbeit aller Beteiligten ist es möglich, routinemäßig hohe Qualität zu erbringen.

Damit wandelt sich auch das Berufsbild der Zahnarzthelferin.
Nicht länger zahnmedizinisches Hilfspersonal, sondern Partner innerhalb eines Teams von Spezialisten mit dem Ziel, Tag für Tag auch unter schwierigen Bedingungen eine möglichst hohe Behandlungsqualität zu erreichen.
In unserer Praxis arbeiten daher keine Zahnarzthelferinnen, sondern zahnmedizinische Assistentinnen.
Wer einmal die hochpräzise Zusammenarbeit unter dem Dentalmikroskop im Rahmen einer zahnmedizinischen Behandlung mitverfolgen konnte, der weiss, warum.

Für nähere Informationen zu den Mitgliedern unseres Teams klicken Sie hier.