Zunächst.

Um zu verstehen, worum es bei „Weck, Worscht,Woi 2027“ geht, ein Rückblick auf das, was es schon mal gab.

Weck, Worscht,Woi wurde nämlich dreimal bisher abgehalten.

2016 bis 2018.

Ich greife auf, was ich damals geschrieben habe und ergänze zeitgemäß:

Diese Fortbildung ist vor allem Dreierlei.

Zum einen, nach über 600 Vorträgen und Kursen exakt die Fortbildung, die ich
nach über 30 Jahren intensiver Beschäftigung  mit der Endodontie
machen möchte.

Um meine Fähigkeiten und Kenntnisse genau so, und bis ins kleinste Detail, den interessierten Kollegen zu vermitteln.

Zum zweiten definitiv kein Kurs für Jedermann.
Im Gegenteil für eine kleine, scharf umrissene Zielgruppe.

Und damit zum dritten vor allem auch ein spannendes Experiment.
Das eigentlich – seinem Wesen nach – auf die Kickstarter- Homepage gehört.
Aber dort würde es die Zielgruppe der Endo- Enthusiasten nicht finden.

Daher erfolgt die Ausschreibung hier.
Worum geht es ?

Am einfachsten lässt sich dies verdeutlichen, wenn man sich anschaut, was „Weck, Worscht, Woi“ nicht beinhaltet.

Keine Mikroskope, kein Hands On, keine Live- Demos.

Das ist eigentlich, betrachtet man die gegenwärtige Fortbildungslandschaft, eine absolutes „no go“. Denn eigentlich braucht man doch gerade heute, in der Jetztzeit, ohne diese Dinge eine Fortbildung gar nicht mehr anzubieten.

Denn solche Fortbildungen, von der industriegeführten Alibi Produkt- Anpreisveranstaltung mit TV- Verkaufskanal-Anmutung bis hin zu hochwertigen Curricula und Masterstudiengängen am anderen Ende des Spektrums gibt es genügend.
Sie sind mittlerweile Legion.
Daher  besteht keinerlei Notwendigkeit, diesem Konglomerat an Wissensangeboten ein weiteres gleichgeartetes hinzuzufügen.

„Weck, Worscht, Woi“ ist stattdessen: Ein 3 tägiges Intensiv-Event, das genau da ansetzt und darauf aufbaut, wo die konventionellen und etablierten Veranstaltungen prinzipbedingt an ihre Grenzen stossen.

„Weck, Worscht, Woi“ ist eine Monographie meines endodontischen Arbeitens und  man könnte es am besten mit der lückenlosen Aneinanderreihung von praxisrelevanten Details charakterisieren. Nach dieser Veranstaltung werden sie die vorgestellten endodontischen Behandlungen zu 100 Prozent identisch umsetzen können.  Alle Arbeitsschritte. Vorgeführt in Bild und Video. Geräte, Instrumente, Materialien. Und – auch wenn´s weh tut. Wir reden über meine Probleme. Meine  Schwächen. Meine Widrigkeiten und wie ich wo auf die Nase gefallen bin.

Tag 1 „Weck“

Der Weck ist ein Brötchen. Ein Grundnahrungsmittel.
Es steht stellvertretend für die Techniken, die in unserer Praxis Tag ein Tag aus zum Einsatz kommen. Wie sieht unsere endodontische Behandlung konkret aus ? Wir durchleuchten. Analysieren. Präsentieren. Beschreiben. Erläutern. Vom initialen Nadelstich der Anästhesie als Startpunkt der ersten Behandlungssitzung bis zur finalen Politur der postendodontischen Stabilisierung nach WF als Übergabepunkt der Zurücküberweisung des Patienten in die Hände des überweisenden Hauszahnarztes. Schritt für Schritt. In Foto und Video.

Tag 2 „Worscht“

Die Worscht ist die Wurst. Mehr als nur nährhaft. Sie macht das Brötchen schmackhaft. Das man gerne herzhaft hineinbeisst.
Dieser Tag ist den ergonomischen Aspekten der Behandlung gewidmet.

Wie behandle ich ?
Wie statte ich mein Behandlungsumfeld aus ?
Zweihändiges, vierhändiges, sechshändiges Arbeiten, Ergonomie des Arbeitens am Dentalmikroskop.
Wie strukturiere und organisiere ich es?

Damit das Arbeiten Freude macht.

Hier hat sich viel getan in der Zwischenzeit.

Tag 3 „Woi“

Woi ist Wein. Er adelt das Essen zum Genuss.

Am 3. Tag geht es um die organisatorischen Aspekte der Praxisführung.
Um Honorierung und Abrechnung.
Um Patienten- und Überweiserkommunikation.
Aussen- und Innendarstellung. Wie führe ich mein Unternehmen Zahnarztpraxis zum Erfolg. Wirtschaftlich, vor allem aber auch persönlich. Und warum Ziele so wichtig sind und wie ich meine Ziele erreiche, daran wachse und mich weiterentwickle. Das ist in wirtschaftlich guten Zeiten von Vorteil. Und in schwierigen Zeiten der entscheidende Erfolgsfaktor überhaupt, der gerade dann meine Position sichert und weiter ausbaut.

Vor Allem aber geht es (und damit kommen wir zu einem ganz wichtigen Teil der 2027er Version von Weck, Worscht,Woi darum, was sich im Laufe der Zeit durch die Fokusierung und Limitierung auf die Endodontologie herauskristallisiert hat. Ich kann jeden nur ermutigen, es mir nachzutun, wobei sich neben der Endodontie noch eine ganze Reihe anderer Teilbereiceh der Zahnmeidzin anbieten, man meine Erfahrungen aber ehr wohl gewinnbringend auf diese anderen Sparten übertragen und nutzen kann.

Gerade, was die Themen des 3. Tages angeht, kann ich rückblickend sagen, das ich mich heir am meisten weiterentwicklet habe. Aber auch die schmerzhaftesten Erfahrungen gemacht habe. Darüber kann man herrlich sinnieren, wenn es einen nicht mehr betrifft, aber ich möchte Jeden davor bewahren, naiv die gleichen Fehler zu machen.

Ein fakultatives kulinarisches Abendprogramm gibt es auch, dass dem Vortragstitel „Weck, Worscht, Woi“ die wortwörtliche lukullische Ausgestaltung gibt. Dabei sind Weck und Worscht nur stellvertretend zu sehen. Die Nahe kann sich auch speisetechnisch sehen bzw. schmecken lassen.  Und auch das hohe und mittlerweile allenthalben anerkannte und prämierte Niveau des Naheweins  wird für Alle, die möchten „Don´t tell me, show me“zur Prüfung bereit gestellt werden.

Bad Kreuznach

Donnerstag 15. April 2027
Freitag 16. April 2027
Samstag 17. April 2027

zur Selbstbeurteilung gestellt.

Wer teilnehmen möchte, schicke eine Email mit seinen Kontaktdaten unter dem Betreff „Weck, Worscht, Woi 2027“ an h2w2@gmx.de, damit wir die Anmeldeunterlagen zusenden können.